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SCHÄDLER© – RODEL

 

Design and Konstruktion des Schlittens

 

Innerhalb kürzester Zeit realisierte die Firma „Schaedler-Rodel“, in Zusammenarbeit mit High Tech Firmen aus der Region nach der Idee des Nationaltrainers und Schlittenbauers der USA Rodelnationalmannschaft Wolfgang Schädler, der auf der Suche nach einem Schlitten als Weihnachtsgeschenk für seine Kinder nichts was seinen hohen Anforderungen entsprach auf dem Markt finden konnte, eine neue Sportrodel. Angelehnt an das modernste Design und mit allen Sicherheitsaspekten der aktuellen Generation der professionellen Rennrodel wurde dieser neue Schlitten für Freizeitsportler entwickelt und zur Serienreife gebracht.

 

Herstellung des Prototyps

 

Im ersten Schritt wurde das Muttermodell der Rodel im traditionellen Verfahren nach dem Prinzip des „Form follows Funktion Design“ in reiner Handarbeit erstellt, entsprechend bearbeitet ,verändert und geschliffen bis dieses harmonische Design entstand. Dieser Prozess ist zwar zeitaufwändig, ist aber wichtig um einen guten Eindruck des Produktes zu erhalten. Jegliche Ungenauigkeiten der Handarbeit konnten nach dem Scann durch den Einsatz spezieller Software zur Flächenrückführung ausgeglichen werden.

 

Scannen der Rodel

 

Wie effektiv der mobile 3D-Scanner Vi91 einsetzbar ist, demonstriert Cebas Computer GmbH anhand dieser Prozesskette. Das Urmodell von Wolfgang Schädler wurde berührungslos aus verschiedenen Perspektiven gescannt. Da die Einzelaufnahmen sofort auf dem Bildschirm dargestellt werden, ist sofort ersichtlich, ob alle notwendigen Daten die geforderte Qualität aufweisen. Pro Aufnahme vergingen 2,5 Sekunden. Insgesamt dauerte die Erfassung und Prüfung der benötigten Daten ca. eine Stunde.

 

Fertigstellen in Polyworks

 

Um das Scanergebnis zu überarbeiten, kam PolyWorks Modeler V9 zum Einsatz. Die originalen VVD-Scandaten wurden aufeinander
ausgerichtet und ein geschlossenes Volumenmodell erzeugt. Da in den originalen Scandaten Informationen wie Scanwinkel, Triangulationswinkel
etc. enthalten sind, werden bei überlappenden Aufnahmen nur diejenigen mit dem besten Scanwinkel verwendet. Danach wurden die Daten an Wolfgang Schädler übergeben.

 

Herstellen der Form

 

Anhand der gelieferten Daten wurde ein zweites perfektioniertes und leicht vergrössertes Urmodell gefertigt . Die Vergrösserung wurde aus dem Grund gemacht um den Schwund des Kunststoffes beim Herstellungsverfahren auszugleichen.

Von dieser Urform wurde nun eine aufwendige 4-teilige Form im Giessverfahren gefertigt, die entsprechend nötige Forminfrastruktur aufgebaut und auf die Rotationsmaschine angepasst.

 

Produktion der Rodel

 

Die Form wird auf einer Rotationsformanlage mit PE Pulver befüllt, im Ofenraum wird die Formen soweit aufgeheizt bis das Pulver Honigartig aufgeschmolzen ist.

Durch die Biachsiale Drehung der Formen wird die Befüllung gleichmässig auf die Formwände verteilt. Nach dem Abkühlen werden die Formteile in Lehren stabilisiert, anschliessend entgratet und flammpoliert.

Im nächsten Schritt werden die Bohrungen für die Aufname der Stahlschienen verbohrt, die speziellen Gewindenieten gesetzt ,die Stahlschienen montiert und die Endkontrolle gemacht.

 

Im naechsten Schritt werden die Bohrungen fuer die Aufname der Stahlschienen verbohrt, die speziellen Gewindenieten gesetzt ,die Stahlschienen montiert und die Endkontrolle gemacht

 

Das fertige Produkt

 

Die Rodel für zukünftige Olympiasieger

 

 

 

 

 

 

© Copyright, SchaedlerRodel.com 2006